Foodcoop: Unterschied zwischen den Versionen

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Wie das im Einzelnen funktioniert, ist von Foodcoop zu Foodcoop unterschiedlich. Oft unterscheidet man zwischen [[Bestellfoodcoop]]s, bei denen nur gemeinsam bestellt wird, [[Lagerfoodcoop]]s, die ein gemeinsames Warenlager unterhalten, und [[LPG]]s, bei denen eingestelltes Personal für den Unterhalt eines gemeinsamen Ladens sorgt.
 
Wie das im Einzelnen funktioniert, ist von Foodcoop zu Foodcoop unterschiedlich. Oft unterscheidet man zwischen [[Bestellfoodcoop]]s, bei denen nur gemeinsam bestellt wird, [[Lagerfoodcoop]]s, die ein gemeinsames Warenlager unterhalten, und [[LPG]]s, bei denen eingestelltes Personal für den Unterhalt eines gemeinsamen Ladens sorgt.
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Oft haben FoodCops neben der Möglichkeit, Lebensmittel aus Öko-Anbau zu bezahlbaren Preisen beziehen zu können, auch noch weitergehendere Ziele, zum Beispiel ''(in Anlehnung an die Ziele der [[FC Neukölln]])'':
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* Förderung der ökologischen Landwirtschaft: Verzicht auf Gift, Gülle und Gentechnik,
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* Unterstützung von Bauern aus dem Umland mit Direktvermarktung und kurzen Transportwegen,
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* selbst Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Konsums von Produkten zu übernehmen und
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* Förderung des "fairen" Handels.
  
 
==Siehe auch==
 
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[[Coop Liste|Liste aller Foodcoops in Deutschland]] ''(im Aufbau)''
 
[[Coop Liste|Liste aller Foodcoops in Deutschland]] ''(im Aufbau)''

Version vom 2. Oktober 2004, 21:17 Uhr

Was ist eine Foodcoop?

Unter einer Foodcoop (vom englischen food cooperative, also etwa Lebensmittelgemeinschaft) versteht man den Zusammenschluss von Personen und Haushalten zum gemeinsamen Einkaufen. Die Idee dahinter ist, daß man gemeinsam die Mindestbestellmengen der Großhändler erreicht und preiswerter - weil ohne Einzelhandelsaufschlag - einkaufen kann.

Wie das im Einzelnen funktioniert, ist von Foodcoop zu Foodcoop unterschiedlich. Oft unterscheidet man zwischen Bestellfoodcoops, bei denen nur gemeinsam bestellt wird, Lagerfoodcoops, die ein gemeinsames Warenlager unterhalten, und LPGs, bei denen eingestelltes Personal für den Unterhalt eines gemeinsamen Ladens sorgt.

Oft haben FoodCops neben der Möglichkeit, Lebensmittel aus Öko-Anbau zu bezahlbaren Preisen beziehen zu können, auch noch weitergehendere Ziele, zum Beispiel (in Anlehnung an die Ziele der FC Neukölln):

  • Förderung der ökologischen Landwirtschaft: Verzicht auf Gift, Gülle und Gentechnik,
  • Unterstützung von Bauern aus dem Umland mit Direktvermarktung und kurzen Transportwegen,
  • selbst Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Konsums von Produkten zu übernehmen und
  • Förderung des "fairen" Handels.

Siehe auch

Liste aller Foodcoops in Deutschland (im Aufbau)