Arbeitskreis/Treffen/2004-09-09/Protokoll

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Hallo Coopler/innen!

Arbeitskreis Berliner Foodcoops / Tom Albrecht, FC Bergmannstrasse (Protokoll)

Protokoll des zweiten Treffens des Arbeitskreis der Berliner Foodcoops am 9. 9. 2004 in der Foodcoop Wedding West

13 Anwesende aus

1. Vorstellen

Die Anwesenden stellen sich vor, Neue werden begrüßt, Erfahrungen werden ausgetauscht

2. Webseite des Arbeitskreises der Berliner Foodcoops

Henrik berichtet, von monatlich 20 Besuchern auf unserer bisherigen Homepage mit den Adressen (http://henrik.hempelmann.com/FC/FCs.html). Er stellt seine neue Coopseite als Wiki vor. Die Software Wikipedia im Internet ist eine Enzyklopädie in mehr als 50 Sprachen, die von Freiwilligen auf der ganzen Welt aufgebaut wird. Ihre Inhalte dürfen dauerhaft frei kopiert und verbreitet werden. Die deutschsprachige Ausgabe wurde im Mai 2001 gestartet und umfasst derzeit 139080 Artikel. Alle können ihr Wissen einbringen – die ersten Schritte sind ganz einfach!. Diese ist öffentlich zu pflegen. http://henrik.hempelmann.com/FC/wiki/Hauptseite Die neue Lieferantenliste, die Coop-Adressen und die Texte der alten Seite sind bereits von ihm eingearbeitet. Da die Lieferantenliste unsere Bewertung und verhandelte Bezugskonditionen enthält, soll diese nur intern mit einem internen Wiki mit Passwort gezeigt werden. Ebenso das Protokollarchiv was Henrik einrichtet. Öffentlich werden die Coopadressen, eine zensierte Lieferantenliste, die Termine des Arbeitskreises und die Texte. Für eine attraktive erste Seite bitten wir um Eure Vorschläge. Bitte schaut es Euch an. Unsere mailingliste ist über foodcoops-l@mlists.in-berlin.de zu verwenden. Henrik verwaltet die ankommenden mails und die Adressen.

3. Vergleich: Lagercoops, Bestellcoops, Mitgliederläden, Naturkostläden.

Der Entwurf von Tom wurde diskutiert, ergänzt, Erfahrungen ausgetuscht. Neue Version siehe Anhang, (coopslpgläden.htm)

4. Food Coop als Verein, Finanzabrechung, Umsatzsteuer

Tom stellt FC das Bergmann Modell vor. Der Verein der Coop Bergmannstraße verteilt die Haftung und ermöglicht die Steuer auf den Warenschwund zurückzubekommen. Z.B. 65000 Euro Jahresumsatz X 8% Schwund X 10 % Steuer = 520 Euro. Näheres http://de.geocities.com/fc_bergmann/3finanzielles.html Nötig sind u.a. eine Jahresinventur, Kontoblätter mit den zwei Steuersätzen, Gesamtabrechnung, , es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung.

5. Gerechte Schwundverteilung

Warenschwund ist normal durch Trocknen, Verderb. FC Wedding West verrechnet aus erzieherischen Gründen die Schwundkosten alle drei Wochen auf dem Kontoblatt. Eine Wegwerfliste in der alles Weggeworfene erfasst wird haben FC Wedding West und FC Bergmann. Die Bestellcoops haben vei der Verteilung keinen Schwund. Er entsteht bei den Mitgliedern beim Lagern da für eine Woche eingekauft werden muss. Dazu gibt es je nach Essverhalten individuelle Lösungen. FC Neukölln hat neu ein Mischmodell für die Schwundumlage. Sie kommt in den Mitgliedsbeitrag mit 7,50 Euro. Auf die Warenlieferpreise wird nur Steuer aufgeschlagen.

BIG handelt mit kostengünstiger Ware bei der das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bald erreicht wird. Dazu gibt ein Mitglied aus der Bestellcoop das nächste Mal genauere Infos.

Generell zum Schwundreduktion: Passgenaue Mengen bestellen, Spezialitäten nur bei Abnahmegarantie der wünschenden Mitglieder. Ware abdecken, sachgerecht lagern.

Foodcoop Wedding West hat einen neuen MHD-Job eingerichtet. Er befestigt rote Dreiecke an der Ware die in zwei Monaten ausläuft. An einer großen Tafel steht, was im Kühli lagert. An einen Sonderplatz stellt der Job abgelaufene Ware mit 50 – 20 %reduziertem Preis. „Wedding Süd“: Salatmischkiste reduziert den Schwund.

6. Antakya Preisvergleich mit Terra und anderen.

Heidi von der FC Wedding West berichtet dass bei Midgard die Katalog-Preise etwas billiger sind und die Säfte viel billiger. Antakya hat 25,50 Euro Lieferzuschlag und ab 800 € 1% Rabatt.. Midgard nimmt 10 € sogenannten „Selbstversorgeraufschlag“ (Mit welcher Begründung eigentlich?), Rabatt ist verhandelbar, ab 500 € 2%. Antakya ist also preislich ungünstiger, der Anfahrweg wird kritisiert, bisher liefern sie zu selten, haben keine Frischsachen. Heidi wird verhandeln und berichten.

7. Vernetzungsideen etc.

  • Gemeinschaftsbestellungen schwierig da z.B. Terra keine verschiedenen Lieferorte akzeptiert. Glutenfrei Ware: Eher nein, da keine „Zölis“ in den Coops bekannt sind.
  • Unser Internetauftritt wird weiter ausgebaut. Dort können wir auf verwandte Non-Profit Organisationen in der Region verlinken: Talente, Erweiterte Nachbarschaftshilfe, Chiemgauer, Tauschbörsen, Eigenwährung. Wer erarbeitet Links?
  • Stand auf Umweltmarkt unter den Linden, Zwei Teilnehmerinnen wollen recherchieren und mailen.
  • Unsere Treffen des Arbeitskreises finden bereits statt.
  • In die Naturkost Berlin „Erdbeerenbroschüre“ die Coops aufnehmen. Aktuelle Adressen soll die von der Grünen Liga (?) beauftragte Person recherchieren. Wer spricht sie an?
  • Kooperation mit den neuen Schulkantinen als Mitglieder, für Sammelbestellungen. Ansprechperson ist Michael Jäger über Christine Asse.

8. Unsere Beteiligung an der Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Food Coops in Berlin vom 01. bis 03. Oktober 2004.

Tom stellt dort die zum Glück neu erwachte „Berliner Coop Szene“ und seine Coop Bergmannstrasse vor. Es werden 4-5 Teilnehmende an der Tagung sich beteiligen und zum Vortrag „Food Coops und Konsumgenossenschaften“ von Dr. Bösche vom Verband der Konsumgenossenschaften gehen. Programm am Ende der mail

9. Nächstes Treffen ist am Do. 9.12. 19:15 in der Coop Bergmannstrasse, Bergmanstrasse 58, Souterrain, U-Südstern mit Kanonenofenheizung.


Themenvorschläge des Protokollanten:

  1. Webseite des Arbeitskreises der Berliner Food Coops: Bericht vom fleißigen Henrik zum Stand der internen und öffentlichen Wikis, Feedback zum Webauftritt, Vorschläge zur Gestaltung der Eingangsseite, Vorschläge zu Links zu Non-Profit-Organisationen (Wer bereitet was vor?)
  2. Ergebnis der Antakya Verhandlungen (Heidi)
  3. Stand auf Umweltmarkt unter den Linden: Bericht zur Recherche der zwei Teilnehmerinnen
  4. Naturkost Berlin „Erdbeerenbroschüre“ die Coops aufnehmen: Gibt es einen Kontakt zur Redaktion?
  5. Nachlese zur Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Food Coops in Berlin
  6. Neues Treffen: Termin und Themen
  7. Nachlese einiger Teilnehmender: „Ich fand es spannend über den Tellerrand meiner Coop hinaus zu schauen“. „Ich fand unser Treffen heute befruchtend“

Mit cooperativen Grüßen Tom Albrecht, FC Bergmannstr, 10.9.4